Archiv der Kategorie: Märchen und Kurzgeschichten

Familienbande – Zeichnung skurril…..

Liebe Besucher,

„Familienbande“
 Familiengeschichten und Gedanken,
ich gestehe, bei mir:
Zeichnung/Skizze/sketches skurril………meine Kunst in Farbe und ohne
mit und aus der Fantasie (fantasy);
die Charaktere vielleicht ein wenig überzeichnet, nicht immer freundlich;
Geheimnisse, Geschichten von Liebe und Hass,
eben auch Leben;

Die Mutter, oder auch:

„Schwarze Witwe“
(Kohle/Aquarell/30×40 auf Kohlepapier)

….leidend (?), ein wenig bitter, aber sehr wohl wissend, was sie will

Die schwarze Witwe.........
Die schwarze Witwe………

…………….und

„Sohn“
(Kohle/Tusche/Aquarell/30×40 auf Kohlepapier)

eigenbrötlerisch, eher der Nacht als dem Tage zugewandt,
ein wenig merkwürdig, so sagen die Leute im Ort…

Der Sohn...
Der Sohn…

Die Beziehung zwischen Beiden spricht eher für Gift:

...
....
….

 

 

 

 

 

 

 

 

„Die Schwester“
(Kohle/Aquarell/30×40 auf Kohlepapier)

Eine Frau, die immer zu leben wusste, nie verzichtete, mit Geheimnissen, geheimen Liebesgeschichten………
doch lange her….

Die Tante....
oder auch Tante….

Schließlich der

„Bruder“

Der Onkel...
oder auch Onkel…

die Arbeit, sein Leben, Buchhalter,
gewieft, allein…………

…………………………………….misstrauisch, ein Leben lang

Die Tante....
Die Tante….
Bruder der Mutter...
Bruder der Mutter…

 

 

 

 

 

 

 

………………………..eine Geschichte zum Weiter-Spinnen?,…..
vielleicht auch Buch Empfehlung oder Inspiration….

                                ……………………lasst es mich wissen……:-)
                  …………………Mehr Zeichnungen in meiner Galerie, wer mag….

                                      Euch, einen herzlichen Gruß und bis „Bald“

                             Euer/Ihr                        Michael Ludwig

 

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Spielemesse 2025 – eine Vorausschau in Acryl

………………Und wieder Kontraste,

Geschichten, lasse „Meine“ Fantasie spielen (die sich entfernt  von Kampfgeräuschen und Blut)…….und vor allem……….

……Ich lasse es wieder bleiben

………….habe lange überlegt, ob ich diesen Beitrag mache……..

……………Ich tue es! (kein schönes Deutsch, ich weiß)

Täglich fahre ich auf dem Weg in die Innenstadt Kölns am Messegelände vorbei.
Die gamescom steht vor der Tür, seit Wochen ausverkauft.
Ich werde begrüßt von
„World Of Tanks (Welt der Panzer)“

Wenn ich an die aktuellen Kriegsschauplätze denke, wenn ich mir die Fotos von „World Press Photo 2015 vor Augen führe,…

….dann stimmt das wohl

und ich frage mich dann, warum fasziniert Krieg-Spielen im Leben so sehr?

…und ich bin bei der Frage nicht so naiv, zu sagen, manches Dunkle, Böse übe keine Anziehung aus, ich schließe mich da nicht aus

Es ist die bizarre Königin, ich spiele mit Farben, male Bilder, erdenke
Geschichten (keine Reduktion auf Kampfschauplatz, Geräusche und die farbe Rot………, keine Reduktion auf Unterhaltung, die von außen auf mich wirkt)

……und ich lasse es wieder bleiben

……und ich trenne zwischen Fantasie und Wirklichkeit

Ich wünsche jedem Besucher, dass er nicht der
Faszination am Krieg erliegt……..

Meine gemalte und fotografierte(painting/drawing) Acryl-Vorschau auf das Jahr 2025

....
….

Gruß
Michael

 

Skizzenbuch auf Reisen, Furie und Lästerei

………..Ferien sind angesagt, so reise ich an die See, genauer gesagt:

Zandvoort/NL.

mit dabei, mein Mal- bzw. Skizzenbuch,

klein und handlich für Zeichnungen (painting/sketches) mit dem immer griffbereiten dünnen Filzstift, eine wunderbare Beschäftigung während der Zugfahrt.

Meine gestrigen „gemalten Fantasie-Begleiter“ waren:

Die Furie

Furie des Tages
Furie des Tages

…………….eine Inspiration durch das Wetter……,-)

und……………

Das lästernde Paar (voll aus dem Leben)

lästern
lästern

……………die Reise verging wie im Flug.

Mitgenommen habe ich aber auch einen DIN A 3 Skizzenblock, Pastellkreide und Wasserfarbe, mit der ich auch erst seit zwei Wochen experimentiere.

Fortsetzung meiner „gezeichneten Urlaubsbekannschaften der Fantasie“ folgen, in Schwarz-Weiß und Farbe….;-)

Würde mich freuen, wenn Ihr ein wenig mit mir reist.

Bis die Tage
Lieben Gruß
Ihr/Euer LUMIC – Michael

GIFTIGER LOHN

………………Einst ein junger Bursche – Jakob war sein Name –  in einer kleinen Stadt lebte,
in der Jeder auf Jeden  fein achtete.
Arbeit gab es nicht viel, die Mutter, Wäscherin, fromm, …………………..sie verpasste nie eine Messe………..
Der Vater, geschunden von harter Arbeit in der nahen Gießerei, ……..einfach zu müde für den Blick auf die Familie.

Jakob jedoch, mit klarem Blick auf seine Eltern, wußte früh,
harte Arbeit, wenig Lohn und Freude, dies sei kein Los für Ihn…..
Nicht dumm aber manchmal etwas faul, dem Weine, Gesang wie auch dem Weibe nicht abgetan, ..“Doch bitte nichts für „fest“, …
auch dieses Schicksal wollte er nicht mit seinem Vater teilen………
fragte er sich gar bei Zeiten

„Wohin ihn der Zwang des Broterwerbes wohl führen solle“

zu durchschnittlich von Wissbegierde, handwerklichem Geschick und Statur?,

aber halt, so hatte er doch eine Gabe, bisweilen er sich Mühe gab, eine Geschichte dergestalt vorzutragen, dass Kind, Frau und sogar Mann ihm gebannt lauschten, ihm sogar manch Übertreibereien..glaubten.
….und Sprüche kamen „Du kannst ja reden wie einer von der Kanzel“, nein, „Würd unser Pfaffe die Predigt so halten, dann würd auch ich vielleicht mal in die Kirche gehn“…

Die Idee gebohren, würde er sich des Pfarrers Alltag mal genauer ansehen,
„Aber er, aus einfachem Hause und Pfarrer, ….na, man müsse halt mal schauen..“
Und er schaute, ……….gereift an Jahren war der hiesige Pfarrer „Schäfer, Anton der Vorname“, gesetzt im Leben und der Predigt, nicht gezeichnet von der täglich harten Arbeit…………eine Magd, die er sich aussuchen dürfe,  ………und Respekt, von Jung und Alt, wie von seiner frommen Mutter, die selbst von kleiner Einkunft sonntags nach der Beichte nicht nur Bares sondern auch zum leiblichen Wohl des Hirten Selbstgebackenes gab……….und Wein

Kurz gesagt, dieses Ziel – nicht unbedingt behäbig, aber Priester werden – ersann er sich.
Dafür lohnte es sich, zeitweise zu lernen, zeitweise dem Pfarrer in der Messe zu dienen………..sich anzudienen ……….und sogar zeitweise dem Weib und Weine zu entsagen….anfangs zur Überraschung nicht nur seiner Jugendfreunde…..doch gekonnt wickelte er mit seiner Rede nach und nach alle um den Finger. (na, fast alle)

Schließlich wurde er protegiert, dürfte das Priesterseminar besuchen und kehrte als Amtsnachfolger seines Förderers in die Gemeinde als neuer Pastor zurück.

Seine Mutter war beglückt

Sein Amt begann er mit Sanftmut gegenüber den Kindern und Bedürftigen ………………..mit harten und klangvollen Worten von der Kanzel gegen die Sünde…………………wie ein guter Hirte…………..

Sein Ansehen wuchs und seine Art, die Rede zu führen, verlieh ihm eine Aura, bei Arm und Reich.
Stets war die Kirche gefüllt, nicht nur zur Messe ……nein, auch zur Beichte………….manch einflußreiche Witwe, war ein Serientäter in Sachen Sünde, um dem Pastor Jakob in der Buße nahe zu sein.

Er war sich dessen bewußt.

Kollekte und Speisekammer waren gefüllt.

Es ging ihm gut
Seinem Ziel, gesetzt als junger Bursche , kam er näher…

Eine Magd oder Wirtschafterin mussten her, um sich zu sorgen

Sein Auge fiel auf eine stille, junge Frau, Marie, ohne Familie,
den Gewerbetreibenden der kleinen Stadt als gute Aushilfe und Arbeitskraft bekannt….für mehr nicht.
Ihm fiel sie auf, nicht weil sie auch jeden Sonntag zur Messe kam, sondern weil sie bei der anschließenden Verabschiedung von den Kirchgängern……….Sie……………Seine Hand am längsten hielt………….
fest und bewußt.

Es dauerte nicht lange und sie widerstanden sich nicht,
Er konnte und wollte auch nicht….
Und seinem Ziel, gesetzt als junger Bursche, kam er näher,….

und er sorgte dafür, daß die kleine Stadt, in der Mann und Frau so fein darauf achteten, was geschah, auch nichts davon mitbekam.

……….bis,
ja bis aus dieser Beziehung heraus ein Kind geboren werden sollte.

Nein, nein, nein, nur das nicht,
Sein Ruf, Einnahmen, sein Leben, sollte alles verdorben sein, ………………durch….
einen Fehltritt, ja sicher nur ein Fehltritt
Gedanken, wie Blitze trafen auf sein Hirn,…hämmernd
Stunden, Tage, ………….Tage in der kleinen Kammer hinter der Kanzel,
Wein, viel Wein….wie Wahn………….
und dann am Sonntag, welch Anstrengung…

Das Bild vor der Gemeinde wahren.

Eine Lösung, ….verflucht………und schnell….musste sie her
Den Kopf in einen Trog mit Eiswasser getaucht, um wieder klar zu werden.
Da war sie…………….die Lösung…………..
kalt und klar: „Das Kind musste weg“
schnell,…sein Leben hing davon ab….

…und Marie?,
egal…..
Sie würde sich fügen!

…..und Gott?,
„seine Barmherzigkeit, seine Vergebung
alles Groß und Weit
sein Ziel, mein Ziel, es schoss ihm durch den Kopf?!“

…..

Ein Gespräch mit Marie, ..nun doch wieder nur Magd, folgte.
Ein Hinweis, Eine Bitte von Ihm, der ihr doch wohl etwas bedeute, sein Leben als Pastor stehe auf dem Spiel.
Dem Kinde würde es nicht gut gehen.
Käme die Schande heraus, ein Martyrium für Sie und das Kind würde beginnen.
Das könne sie nicht wollen!

Ein kurzer Moment der Stille,

dann, mit leiser und doch fester Stimme fragte Sie:

Und Du,… was willst Du?…Den Tod Deines eigenen Kindes?

Sie verließ den Raum.
Und dort war es still, doch nicht in seinem Kopf.

Kein Raum für Reue für die harten Worte seinerseits.
Nein, Sie fügte sich nicht.
Mit geballter Faust und starr vor Wut,
ging es durch seinen Kopf: „Sie ist eine Bedrohung,
und Sie wagt es,…………..“

Dann ging es alles sehr schnell,
sein Plan zielführend.
Am Sonntag darauf predigte er erhobenen Fingers gegen das Laster, so hatte er leider erfahren müssen, dass die Frau, der Magd, Marie, der er in Gottes gutem Glauben so vertraut habe,
sich ungeziert gleich mehreren Wandergesellen hinter dem Pfarrhause, gleich auf dem Friedhof, hingegeben habe, er lange geschwiegen habe, doch jetzt der Sünde mit hartem Worte zu Leibe rücken müsse, zum Schutze aller und vor allem der Kinder.

Die Worte fanden Ihr Ziel
und Blicke der feinen Bürger voll der Verachtung und Abscheu auch.
Und still war es … im Gotteshaus.

Der Grundstein für ein Martyrium ward gelegt an dessen Ende Marie doch folgte und zur Engemacherin der Stadt, gedulded, doch nicht geachtet ging und dort Ihr Leben und das des Kindes ließ.

Die Zeit deckte den Mantel des Vergessens über die kleine Stadt.

Ein Jahr verging, das neue Frühjahr kam.

Jakob, der Pastor, in der Hoffnung, durch seine Gebete um Vergebung, gereinigt worden zu sein, fühlte sich voll frischen Tatendranges…und erlöst

Manchmal hatter er sogar den Eindruck, als wenn das Geschehene ihm noch mehr Achtung der Gemeinde verliehen hätte……………
zumindest die seiner Mutter
und wenn er auf seine Menschenkenntnis bei der Deutung freundlicher Blicke vertrauen dürfte, auch die manch einflußreicher Witwe.

Doch eine neue Dienstmagd musste her.
Da traf es sich gut, dass aus dem fernen England eine junge Frau in die kleine Stadt kam. Luci, so hieß sie, die Erfahrung als Hauswirtschafterin in einer Pfarrei ihrer Heimat mitbrachte und sich rasch anschickte, ein fromme Stütze der christlichen Gemeinde zu werden.

Jakob erkannte dies, nahm es als ein Zeichen und bestellte sie nach dem sonntäglichen Kirchgang zu einem Gespräch auf Anstellung in seiner Pfarrei.
Das Gespräch führte dann auch zur Einstellung,
doch der Händedruck, so fest und bewußt bei der Verabschiedung erinnerte ihn,………………an etwas Vergangenes……………?

Doch weg mit der Vergangenheit, denn Schönheit brachte sie auch mit.

Und Frau und Mann mögen es kaum denken, es dauerte nicht lang, da überfielen den Pastor in mancher Frühlingsnacht schwere Träume, voll von Sehnsucht nach Luci.
So nah, ……….Ihre Kammer gleich unter der seinen.

Nein, widerstehen konnter der Mann nicht,

rief Luci unter dem Vorwand eines Sturzes in sein Gemach,
die sogleich auch hineinstürmte, Ihn küsste, als sei der Vorwand ihr gleich gewesen,
bitter und doch süß zugleich ward Ihr Kuss, gleich einer alten Erinnerung…
Ich lege nur schnell das Kreuz ab, sagte er kurz und aufgeregt.

Pastor Jakob und Luci
Pastor Jakob und Luci

Und in dem Moment, indem er sich umdrehte und es ablegte,
da warf sie gleichermaßen ihr Menschengewand ab.

Beim Umdrehen erschrak er, sich stützend auf die Kommode hinter ihm.

Kein Wort entkam seinen Lippen.

Es stand da eine weibliche Gestalt, bedrohlich und doch schön, aber Eines sich nicht, menschlich.

Sie schaute ihm fest in die Augen, und diesmal fanden Ihre Worte das Ziel

Nun schaust Du entsetzt,
doch kein Ton dringt aus Deiner Kehle

Du hast das Vaterunser gesprochen, doch den Teufel gelebt.

Du warfst den Blick auf Luci und der Teufel den Blick auf Dich.
Nun bin ich da.

Sie unterbricht, ein Schnippen mit Ihren Finger und eine kleine Flamme entzündet sich.

Sie schaut auf die Flamme und mit fast sanften Worten vollendet sie:
„Sei nicht enttäuscht, denn wer hat je bewiesen, dass Lucifer ein Mann ist…………………………doch jetzt gehts abwärts“

Beide verschwanden,

Was blieb, ein rußiger Kreis auf dem Boden des Pfarrhaus
und Gerüchte, delikate Geschichten, um das Paar, den einst so geachteten Pastor Jakob, denn es war ja eine kleine Stadt,
in der die Bürger, ein Jeder auf Jeden fein achtete.

Und einen neuen Pastor, den fand die Gemeinde lange Jahre nicht.

– Ende –

Eine kleine Geschichte, ein Märchen oder vielleicht eine Erzählung, zumindest ein Auspropieren und Versuch; die story fiel mir gestern ein, heute schreibe ich sie nieder ganz ohne Parallele zu Geschehenem …
etwaige Fehler möge man mir Verzeihen…;-)

Natürlich würde ich mich freuen, wenn Euch auch diese zweite Erzählalternative mit Zeichnung/Skizze Spaß bereitet.

Ein schönes Lese-, Mal- oder vielleicht auch Filmguck-Wochenende

Lieben Gruß – LUMIC Micha

von Wut, Mut und Wünschen – a little story of anger and wishes or real life

(in English, see below..)

…………Donnerstag 05.02, 6:13 Uhr (a.m) ein Stadtteil Kölns, ich renne zur Bahn,
das heißt, ich versuche es, ohne mich bei der Glätte hinzulegen…

ich sehe schon die Frontlichter der einfahrenden Straßenbahn.

„Das Licht einer Straßenlaterne fällt sanft auf das Antlitz eines Menschen. Eiskristalle tanzen auf seinem Gesicht……………“

Nein, kein Wintermärchen……..oder doch???????????

Da liegt ein Mann regungslos auf dem Bahnsteig, neutraler Gesichtsausdruck, geschlossene Augen …….
Betrunken, Gefallen……..von gestern abend?

real life
real life

Menschen gehen vorbei, steigen in die Bahn…………..
Ich sehe ihn, auch ich springe in die Bahn – will sie nicht verpassen –

Verunsichert, schaue ich die anderen Fahrgäste an,

Leere,….. IPhones, IPads, MP3 Player…werden eingeschaltet,

Was mache ich jetzt ?, bin „Ich“ verantwortlich……………….aber schei….., warum stelle ich mir diese Frage?

Ich wähle den Notruf………………..

Gestern schrieb ich von „Wünschen“

Heute wünsche ich mir, niemals gleichgültig zu werden….Lifestyle

Eure Wünsche interessieren mich!!

Ein Gruß

Micha

A fairy tale ???????

Thursday, 6:13 a.m,

I am on my way – no, on the run – to the tram,
it`s late and cold outside, water, frozen on the streets.

I see the lights of the aproaching tram…

„Light of a street lamp sheds softly on a human body,
cristals dance on his face….“

No fairy tale………….or?????….real life????

A man lies near the tram stage,
his eyes are closes,

People walk along,
Some people are waiting for the tram,
jumping in…me too, I also have to get this tram…

I am worried, watch the other people in the tram.

Void/Emptiness,..
Passengers use their mobiles, mp3……

Am I responsable?

What a stupid question, I call „112“

Yesterday I posted something about „wishes – beeing creative“

today, I`ll wish, never beeing callous/ignorant.

Regards

Michael – LUMIC

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Skizze/Cover zum Märchen „Dame in Gold“

Hey, …………………………….irgendwie hat mich mein Märchen „Dame in Gold – Schmuckstück und Märchen“ noch nicht losgelassen,…………………da fehlte mir noch etwas,
……………….ein Gesicht/Cover…………..

Dame in Gold....Mehr als ein Märchen
Dame in Gold….Mehr als ein Märchen

und so habe ich heute Morgen noch ein Titelbild mit Edding gezeichnet (Sketches to a story of mine „dame in gold“, done by edding)

…..Und?……………………….

Herbstliche Grüße………………und…………..
…………………….perhaps, take a view on my „photogalleries“……

Bis Bald/see you

Michael – LUMICdesign

Dame in Gold – Schmuckstück und Märchen

….“Dame in Gold“
Kettenanhänger (necklace) aus brauem Lavezstein (geölt, entsprechend dunkler) mit goldfarbener Dame im Mittelpunkt des Rades:

.............mit Halsreif
………….mit Halsreif

Märchen, Fantasiereise oder Kurzgeschichte…..?

Es war einmal ein wildes Tal, dichte Wälder mit allerhand Getier erstreckte sich an den Hängen,
die Winter waren noch bitterkalt und oft dunkel, im Sommer hingegen tanzte die Sonne durch das dichte Laub der Bäume und brachte den Bauern auf fruchtbarem Boden reiche Ernte.
Angezogen von diesem Reichtum der Natur kam auch ein Müller mit seiner wunderschönen Frau in das Tal, um frisch getraut ein neues Zuhause zu finden und eine Familie zu gründen.
So erbaute er am Rande eines Dorfes seine Mühle, die ihresgleichen im Umland nimmer fand; stolz zeugte das große Mühlrad und die Kornkammer von seinem  Fleiß, während die Kammern, reich verziert mit kostbarer Blumenmalerei Ausdruck seiner Liebe waren.
In kalten Tagen sollten die Zeichnungen beleuchtet von zahllosen Leuchtern den Sommer ins Haus zu bringen, denn gar zu leicht empfand die Müllerin eine seltsame Kälte.
Ihr Antlitz schien zart und zerbrechlich, Ihre Lippen war so rot wie die einer Rose, weniger einer Müllerin als die einer Prinzessin entsprachen ihre Gesten.
Doch nicht nur Schönheit verlieh ihr die Natur, auch kaufmännisches Geschick und Ehrgeiz, mit dem sie begann, die Geschicke der Mühle mehr und mehr zu lenken.
Angezogen vom wachsenden Reichtum des Müllers und seiner Gattin, zog es schon bald immer mehr Kaufleute aus der großen Stadt mit wunderbarem Geschmeide und Gold zur Mühle.
Um der Schönen Avancen zu machen kehrte bei dem gastfreundlichen Müller so mancher Kürschner und Goldschmied ein und verließ das Gebäude nie, ohne Pelzmäntel und güldenes Halsgeschmeide mehr als reich entlohnt zu bekommen.

Bald kannte der Glanz der schönen Müllerin keine Grenzen mehr und sagte Ihr Mann „Oh meine Liebe, so gerne hätte ich ein kleines Mädchen oder einen Sohn“, so entgegnete Sie „oh mein lieber Mann, gib „uns“ noch ein wenig Zeit, unsere Jugend zu genießen, hart war meine Kindheit……………und bedenke stets, umso reicher wir sind, umso sorgenfreier werden unseren zukünftigen Kinder heranwachsen“…..worauf der Müller den Kopf senkte und schwieg.
Ob sie in diesen Momenten eher „sich“ als  „uns“ meinte ?

Die Kälte begann sich in der Mühle am Fluß auszubreiten, die einstige, so strahlende Wandmalerei verblasste.

..........auf Holzuntergrund
……….auf Holzuntergrund

Angetrieben von dem Wunsch, sich mehr und mehr mit Seide, Gold und Pelzen zu schmücken, setzte die Müllerin Ihr kaufmännisches Geschick und Ihr lieblich verführerisches Wortspiel bei Ihrem Manne ein, um diesen zu mehr und mehr Tageswerk anzutreiben und den Geldbeutel zu füllen.

Der Erfolg blieb nicht aus.

Während sich die Müllerin im Laufe der Zeit mit Ihren Reichtümern in die Mühle zurückzog, trieb es den Gatten immer häufiger in den Gasthof des Ortes.

Er leerte so manchen Krug süßen Weines, doch seine Bitternis verschwand nicht, sondern zeichnete den Ausdruck seines Gesichts für alle sichtbar mit Falten der Traurigkeit.
Nie sprach er darüber,…………… doch die Tochter des Weinschenkes, von Natur mit goldblondem Haar, einem liebreizendem Gesicht und Rundungen gleich einem Rubensgemälde beschenkt, verfolgte das Spiel mit wachem Auge.

Ihr zwielichtiger Vater ,nicht ganz unschuldig, machte Sie schon bald auf die Gelegenheit Ihres Lebens aufmerksam „Schmiede Dein Glück, mein Kind und spinne die Fäden um die Gedanken des Müllers, solange er betrunken ist. “

Von der Gier getrieben, bezirzte die Tochter des Schenkes den Müller, bis dieser schließlich nachgab. Nicht lange dauerte es, bis die Gerüchte von dem Fehltritt des traurigen Müllers sich durch das Dorf fraßen und auch vor der Türe der Mühle nicht halt machten.

Zu spät erkannte die Müllerin ihre eigene Gier nach dem Schönen und Teuren, der sie ihre große Liebe geopfert hatte.

Ihr blieb nichts, nicht mal der Verstand und beim ersten Schnee, kaum bekleidet, den Ort in Richtung Wald verlassend, ward sie das letzte Mal lebend gesehen…

So schallend lachend vor Habsucht die neue Frau des Müllers auch in die Mühle einzog, blieb Ihr die Kälte in den Kammern doch nicht verborgen; „Rasch, Mann zünde die Feuer an, in diesem Gemäuer friert es mich“………………….waren ihre Worte.
Ihr Gatte, schon bald in der Hoffnung auf eine neue, aufrichtige Liebe betrogen, wurde bald schon vom Schicksal seiner verschwundenen ersten Frau verfolgt und fand nur noch im süßen Wein des Gasthauses seine Ruhe.

An einem dieser Abende, als die neue Frau des Müllers, allein daheim, sich geschmückt mit den Pelzen und Goldketten ihrer Vorgängein im Spiegel betrachtete, und gar sehr gefiel, begannen die  Kerzen im Raum wie durch einen kühlen Windzug zu flakkern.
Eine dunkle Gestalt mit einem groben Ledermantel, dornartig besetzt, trat in das Spiegelbild der neuen Müllerin.
Erschrocken, doch schnell gefasst, fragte diese „Wie kommt Ihr hier herein und …was wollt Ihr“……………Die Fremde zog die Kappe ihres Mantels herunter, ein fast jugendliches, liebreizendes Gesicht kam zum Vorschein, und ihren samtroten Lippen entwischen mit sanfter Stimme die Worte: „Die Pforte wurde wohl durch den scharfen Abendwind geöffnet und ich trat ein, um nachzuschauen, ob nicht gar ein Dieb eingedrungen sei und die Gelegenheit beim Schopfe packend, Sie zu beglückwünschen zu Ihrem neuen Reichtum, der Ihr……ja umso vieles besser zu Gesicht stünde als ihrer Vorgängerin.
Die neue Müllerin war sichtlich geschmeichelt, als die fremde junge Frau fortfuhr „Und……………..was würdet Ihr Euch noch wünschen, um Euer Glück zu vervollkommnen?“

So nah Einfalt und Gierde doch beieinander sind, …. rasch antwortete sie:
„Ach, wenn ich mich hier in der Kammer der Müllerin umschaue, vermisse ich doch den wahren Glanz, ………ein Kleid aus Gold……….und vielleicht der Mittelpunkt

im Dorf, ….im Lande zu sein, dass würde meinem

..........im Kunstpelz
……….im Kunstpelz

äußerlichen Glanze doch eher entsprechen als Pelze“………………
Nur eine gefühlte Schlag der Wanduhr verging und die Fremde entgegnete gezielt, mit Worten, so spitz wie kleine Nadeln:
„So soll es denn geschehen, ………..ein Gewand aus purem Gold und Mittelpunkt sollt Ihr sein……………………….aber nicht diese Räume werdet Ihr schmücken, nicht den Anziehungspunkt dieses Dorfes bilden,…..Ihr, die es wagte mir meinen Mann und mein Haus zu nehmen, …………….sondern schmücken werdet Ihr meinen Hals, als Schmuckstück, das mich stets erinnern soll, an meine eigene Gierde und Blindheit…………..“

Wie ein plötzliches Feuer, so hell wurde der Raum und im nächsten Augenblick schon wieder gedämpft beleuchtet durch den Schein der Kerzen.
Keine Müllerin ward mehr im Raum, nur ein als Rad geformter Kettenanhänger, dessen Mittelpunkt eine goldene Frauenfigur zierte, lag dort vor dem Spiegel auf dem Boden.

Die ehemalige Müllerin in der Gestalt der Fremden hob das Schmuckstück auf, zog es auf einen goldenen Reif, legte diesen an, warf einen letzten Blick in den Spiegel und verschwand so unscheinbar wie sie erschienen war.

Gesehen ward sie nimmer mehr……………………………………………………..und der Müller?………………..er ebenfalls schon bald m Wald verschwand.

……………doch ein Weg von der Mühle in den Wald ward bald gesäumt von roten, stark dornigen Rosen.

Ende

Copyright by Michael Ludwig

Ich hoffe, Euch gefällt dieses Märchen mit Verbindung zu meinem neuen Schmuckstück….

Vielleicht lasst Ihr es mich ja wissen…….;-)

Ein Gruß in Phantasie

Michael – LUMICdesign